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Gedenkstätten und Museen, die Kriegsverbrechen erinnern, beziehungsweise in Ausstellungen schildern, beschäftigen sich mit Verbrechen im Zeitraum eines Krieges.

Kriegsverbrechen sind schwere Verstöße von Angehörigen eines kriegführenden Staates gegen die Regeln des in internationalen oder nicht-internationalen bewaffneten Konflikten anwendbaren Völkerrechts, deren Strafbarkeit sich unmittelbar aus dem Völkerrecht ergibt.

Der Begriff "Kriegsverbrechen" wurde in der Haager Konvention 1907 zuerst beschrieben. Er wurde während der Nürnberger Prozesse und im Jahr 1949 in der Genfer Konvention genauer definiert. Als Kriegsverbrechen bezeichnet das UN-Tribunal: Mord, Folter, Vertreibung, Geiselnahme von Zivilisten und den generellen Einsatz von Giftwaffen.

In der Fortentwicklung des Rechts gelten weiterhin eine militärisch nicht begründbare Zerstörung von Städten, Dörfern, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, religiösen Bauten, sowie Plünderung und Vernichtung von Lebensmitteln oder die Vergiftung von Trinkwasser und Ackerböden als Kriegsverbrechen.
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Siehe auch: 1

Gedenkort des tschechischen Dorfs Lidice, seiner Zerstörung und des Massakers an seiner Bevölkerung am 10. Juni 1942 durch deutsche Truppen.
Bei dem Massaker durch die SS am 11. Juni 1944 kamen 642 Bewohner des fränzösischen Dorfes 30 Kilometer nordwestlich von Limoges ums Leben, unter ihnen 245 Frauen und 207 Kinder. Nur wenige Einwohner konnten entkommen.
Gedenkort des tschechischen Dorfs Lidice, seiner Zerstörung und des Massakers an seiner Bevölkerung am 10. Juni 1942 durch deutsche Truppen.
Bei dem Massaker durch die SS am 11. Juni 1944 kamen 642 Bewohner des fränzösischen Dorfes 30 Kilometer nordwestlich von Limoges ums Leben, unter ihnen 245 Frauen und 207 Kinder. Nur wenige Einwohner konnten entkommen.
Letzte Änderung:
30. Juni 2022 um 13:32:05 UTC
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