Unter dieser Bezeichnung (auch: Alte Musik) versteht man heute die Zeit vor der erstmaligen Erfassung einer zusammenhängenden Musikgeschichte (ca. 1750), also eigentlich alle Epochen bishin zum Ende des Barock.
Die Zeit vor den Gregorianischen Gesängen wird jedoch heute, da es u.a. auch an Notations-Schriften mangelt, überwiegend dem Bereich der Kultur-/Musikgeschichte (Mythen, Riten, Brauchtum) zugeordnet, genauso wie im Mittelalter die "Nachfahren" der Minnesänger (Spielleute, Vaganten, Skalden), die als Erhalter des Volksliedes im Rahmen ihrer Vorstellungen noch Tänze und Artistik aufführten.
Impressionismus(ca. ab 1880), Expressionismus(ca. ab 1910)
Wichtigste Merkmale: Ausweitung der Tonalität (Harmonie, Melodie und Rhythmus als Klangwerte) - Neoklassizismus - Übergang zur Atonalität - Weiterführng der impr. Chromatik und Klangfarbenmelodie Wichtigste Komponisten: Mahler, Debussy, Puccini, Ravel Bedeutende geschichtliche Ereignisse: Erster Weltkrieg (1914-1918) - Bolschewistische Revolution (1917) - Erste Radiosendung (1920)
Mit Beginn des Expressionismus (ca. ab 1910) werden durch die atonale Musik neue Wege beschritten. Wichtigste Merkmale: Neue Rhythmik, Stilpluralismus, Zwölftonmusik, serielle und elektronische Musik und die Neue Einfachheit (ab ca. 1950) Wichtigste Komponisten: Bartok, R. Strauss, Schönberg, Berg, Webern, Prokofieff, Honegger, Sibelius, Hindemith, Strawinsky, Milhaud, Schostakowitsch, Britten, Orff, Nono, Messiaen, Boulez, Stockhausen, Rihm, Henze Bedeutende geschichtliche Ereignisse und Zeitgenossen bis ca. 1950: Weltwirtschaftskrise (1932), Nationalsozialisten (1933), Erstes Fernsehprogramm (1937), Zweiter Weltkrieg (1939-1945); S. Freund, Chaplin