Aftermarket ist die international gebräuchliche Bezeichnung für erforderliche Teile, Materialien und Leistungen für Kraftfahrzeuge nach Verlassen der Produktion. Herstellerspezifisch kann auch erst der Zeitraum ab dem Auslaufen von Nutzerpflichten und Garantieleistungen als "Aftermarket" definiert sein.
Grundsätzlich können dem Aftermarket zugeordnet werden:
Teile und Materialien, ohne ausgewiesene Erstausrüsterqualität (OEM), wie sie sonst in der KFZ-Herstellung im Werk verbaut werden,
Veränderung des Auslieferzustandes ab Werk durch nachträgliche An- und Einbauten, Motorumrüstung, Chiptuning etc. (Nachrüstung, Optimierung),
Komponenten-Überarbeitung bzw. Vertrieb überarbeiteter Komponenten (Austauschmotoren, Lichtmaschinen, Anlasser etc.)
sowie der Nachbau von Komponenten abgekündigter Modelle oder deren Hersteller nicht mehr existieren (Oldtimer).
Betriebswirtschaftlich ist die Unterscheidung zwischen OEM und Aftermarket für Teile- und Materialhersteller sowie Systemhandel durchaus interessant, da im Aftermarket die für die industrielle KFZ-Herstellung geltenden OEM-Bedingungen nicht gelten. Aftermarket ist auf Fachgroßhandel, Dienstleister und Werkstätten fokussiert, die überwiegend nicht dem Hersteller angeschlossen sind. Hier kann zwar in OEM-Qualität bestellt werden, aber nicht zu Kondition der KFZ-Hersteller.
In jedem Fall ist die Bezeichnung als Qualitätsunterscheidung im Marketing des Teilemarkts üblich. Ob tatsächlich Qualitätsunterschiede zwischen Aftermarket und OEM bestehen ist im Einzelfall zu prüfen. Häufig produzieren Hersteller für den Aftermarket wenn sie nicht als OEM-Zulieferer bei einem KFZ-Hersteller gelistet sind (zu spezialisiert, Ausschreibung nicht gewonnen, zu kleine Stückzahlen für eine weltweite Produktion etc.), oder als zweite Produktlinie neben OEM.
überregionale Betreiber von Werkstatt-Filialnetzen,
Spezialisten (beispielsweise Smart Repair, Reifen- und Bremsendienste) mit Filialnetzen
sowie Maschinen, Werkzeuge und Zubehör für spezielle Handhabungen (Hersteller und Vertriebe in der Felgenaufbereitung, Autoglas, Smart-Repair etc.)
thematisch zusammen. Dabei steht die Bezeichnung Systeme synonym für systematische Reparatur-, Prüf- und Werkzeugkonzepte, teilweise hochspezialisiert, für definierte Anwendungen wie Reparaturen an Verbundteilen, Autoglas oder Aluminiumteilen.
Die Kategorie Prüfungs- und Reparatursysteme sammelt deutschsprachige Informationen von, für und über Unternehmen (B2B) mit überregionaler Relevanz, die Werkstatt-Filialnetze und Spezialdienste im Filialbetrieb betreiben sowie von Maschinen, Werkzeugen und Zubehör für spezielle Handhabungen für Werkstätten.
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