Gesellschaft Geschichte Nach Zeitabschnitten Neuzeit 20. Jahrhundert Nationalsozialismus Personen
Brunner, Alois
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Der 1912 in Österreich geborene Alois Brunner war in seiner letzten Position im nationalsozialistischen Deutschland als SS-Hauptsturmführer zwischen 1939 und 1945 als Leiter von SS-Sonderkommandos mitverantwortlich für die Deportation von 128.500 Juden aus Wien, Berlin, Griechenland, Frankreich und der Slowakei in die deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager. Somit war Brunner Ausführender der so genannten "Endlösung der Judenfrage" vor Ort und Mitarbeiter Adolf Eichmanns.
Nach 1945 tauchte Brunner in Westdeutschland unter. Er arbeitete zeitweilig unter anderem als LKW-Fahrer für die US-Army, später als Bergmann Untertage. 1954 flüchtete Brunner nach Damaskus, stand unter dem Schutz der syrischen Regierung und stand, angeblich als Geheimdienstexperte für diese Region des Nahen Ostens, in Diensten für die Organisation Gehlen, später Bundesnachrichtendienst (BND). Brunner soll eng mit dem syrischen Geheimdienst zusammengearbeitet und soll als Leiter einer Export-Import-Firma Militärgerät und Waffen in den arabischen Raum vertrieben haben.
Zwar konnte Alois Brunner durch seine Flucht nie belangt werden und über sein Leben, wie auch seinen Tod, sind nach 1954 keine zusammenhängenden Informationen bekannt. Brunner selbst sorgte mit Interviews ab 1982 für kurze Einblicke in sein menschliches und politisches Selbstverständnis. Er wurde mehrfach durch Gerichte verurteilt. Darunter wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Frankreich (2001). Angeblich verübten der französische Geheimdienst (1961) und der israelische Geheimdienst (1961, 1980) mehrere Attentate, bei denen Brunner schwer verletzt aber nicht getötet wurde.
Eine zeitliche Zusammenstellung, Details und Quellen sind in der Wikipedia über in dem Artikel über Alois Brunner aufgeführt.
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Nach 1945 tauchte Brunner in Westdeutschland unter. Er arbeitete zeitweilig unter anderem als LKW-Fahrer für die US-Army, später als Bergmann Untertage. 1954 flüchtete Brunner nach Damaskus, stand unter dem Schutz der syrischen Regierung und stand, angeblich als Geheimdienstexperte für diese Region des Nahen Ostens, in Diensten für die Organisation Gehlen, später Bundesnachrichtendienst (BND). Brunner soll eng mit dem syrischen Geheimdienst zusammengearbeitet und soll als Leiter einer Export-Import-Firma Militärgerät und Waffen in den arabischen Raum vertrieben haben.
Zwar konnte Alois Brunner durch seine Flucht nie belangt werden und über sein Leben, wie auch seinen Tod, sind nach 1954 keine zusammenhängenden Informationen bekannt. Brunner selbst sorgte mit Interviews ab 1982 für kurze Einblicke in sein menschliches und politisches Selbstverständnis. Er wurde mehrfach durch Gerichte verurteilt. Darunter wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Frankreich (2001). Angeblich verübten der französische Geheimdienst (1961) und der israelische Geheimdienst (1961, 1980) mehrere Attentate, bei denen Brunner schwer verletzt aber nicht getötet wurde.
Eine zeitliche Zusammenstellung, Details und Quellen sind in der Wikipedia über in dem Artikel über Alois Brunner aufgeführt.
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Artikel mit Details und Quellen zu Alois Brunner.
Transkript des Reiseberichts von Christian Springer, der ab 1986 in Damaskus Alois Brunner suchte.
[PDF]
Bericht über das Gerichtsverfahren in Paris zur Anklage Verbrechen gegen die Menschlichkeit (2001) wegen der von Brunner geleiteten Razzien in jüdischen Kinderheimen, bei denen 1944 in Frankreich 345 Kinder in Vernichtungslager wie Auschwitz deportiert wurden.
(March 02, 2001)
Transkript des Reiseberichts von Christian Springer, der ab 1986 in Damaskus Alois Brunner suchte.
[PDF]
Artikel mit Details und Quellen zu Alois Brunner.
Bericht über das Gerichtsverfahren in Paris zur Anklage Verbrechen gegen die Menschlichkeit (2001) wegen der von Brunner geleiteten Razzien in jüdischen Kinderheimen, bei denen 1944 in Frankreich 345 Kinder in Vernichtungslager wie Auschwitz deportiert wurden.
(March 02, 2001)