Gesellschaft Geschichte Nach Zeitabschnitten Neuzeit 20. Jahrhundert Nationalsozialismus Personen
Höhn, Reinhard
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SS-Oberführer Reinhard Höhn, geb. 29. Juli 1904 in Gräfenthal; gest. 14. Mai 2000 in Bad Harzburg, war ein NS-Verwaltungsrechtler und führender deutscher Ideologe in der Zeit des Nationalsozialismus. Ab 1933 arbeitete Höhn als Hauptabteilungsleiter, später Abteilungsleiter, im Reichssicherheitshauptamt unter Heydrich.
Nach dem Zweiten Weltkrieg tauchte Höhn mit einer falschen Identität als Heilpraktiker unter. Er entwickelte das "Harzburger Modell", ein aus militärischen Grundsätzen abgeleitetes Managementmodell zur Menschenführung (1954), dass heute quasi als Vorlage des "Management by Objectives"-Modells gilt (Mitarbeiterführung mit Zielvereinbarung; Delegation/Relegation von Verantwortung an/von Mitarbeitern; regelmässiges Berichtwesen und Ergebnisüberprüfung). Ungefähr ab 1956 arbeitete Höhn als Leiter der "Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft" in Bad Harzburg. Hier wurden die Inhalte des "Harzburger Modells" im regelmässigen Schulungsbetrieb an Manager und Führungskräfte in Industrie, Bundeswehr und Öffentlichem Dienst bis ungefähr 1999 vermittelt. [Quellen: Wikipedia]
Nach Hachmeister (1998) gehörte Höhn zur Funktionselite des NS-Staates. Zusammen mit Franz Six, Werner Best, Walter Schellenberg und Otto Ohlendorf gilt Reinhard Höhn als einflussreicher Kader der „genuin nationalsozialistischen Elite“, die erheblichen Einfluss auf die konkrete Politik des Nationalsozialismus nehmen konnte.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg tauchte Höhn mit einer falschen Identität als Heilpraktiker unter. Er entwickelte das "Harzburger Modell", ein aus militärischen Grundsätzen abgeleitetes Managementmodell zur Menschenführung (1954), dass heute quasi als Vorlage des "Management by Objectives"-Modells gilt (Mitarbeiterführung mit Zielvereinbarung; Delegation/Relegation von Verantwortung an/von Mitarbeitern; regelmässiges Berichtwesen und Ergebnisüberprüfung). Ungefähr ab 1956 arbeitete Höhn als Leiter der "Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft" in Bad Harzburg. Hier wurden die Inhalte des "Harzburger Modells" im regelmässigen Schulungsbetrieb an Manager und Führungskräfte in Industrie, Bundeswehr und Öffentlichem Dienst bis ungefähr 1999 vermittelt. [Quellen: Wikipedia]
Nach Hachmeister (1998) gehörte Höhn zur Funktionselite des NS-Staates. Zusammen mit Franz Six, Werner Best, Walter Schellenberg und Otto Ohlendorf gilt Reinhard Höhn als einflussreicher Kader der „genuin nationalsozialistischen Elite“, die erheblichen Einfluss auf die konkrete Politik des Nationalsozialismus nehmen konnte.
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Seiten 6
Vorstellung der von Reinhard Höhn gegründeten Aus- und Weiterbildungseinrichtung in der freien Enzyklopädie.
Aus der Übersicht der von Höhn in der SBZ auszusortierenden Schriften ergibt sich eine Werkübersicht.
Über das von Reinhard Höhn entwickelte Führungsmodell wird in der freien Enzyklopädie informiert.
Hauptartikel zur Person, Karriere und Bedeutung als SS-Chefideologe für den Nationalsozialismus.
Abschnitt im "Braunbuch - über Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik" von Prof. Albert Norden (DDR); dritte Auflage 1968.
Artikel von Daniel Binswanger vom 18.01.2020 im digitalen Magazin Republik.ch.
Abschnitt im "Braunbuch - über Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik" von Prof. Albert Norden (DDR); dritte Auflage 1968.
Vorstellung der von Reinhard Höhn gegründeten Aus- und Weiterbildungseinrichtung in der freien Enzyklopädie.
Artikel von Daniel Binswanger vom 18.01.2020 im digitalen Magazin Republik.ch.
Aus der Übersicht der von Höhn in der SBZ auszusortierenden Schriften ergibt sich eine Werkübersicht.
Über das von Reinhard Höhn entwickelte Führungsmodell wird in der freien Enzyklopädie informiert.
Hauptartikel zur Person, Karriere und Bedeutung als SS-Chefideologe für den Nationalsozialismus.